Der menschliche Geist kann ein mächtiges Werkzeug sein, um ein Leben nach den eigenen Vorstellungen in der Welt zu manifestieren. In diesem Beitrag erlernst du, wie du in einfachen Schritten beliebige Inhalte in dein Leben manifestieren kannst. Außerdem erfährst du, wie es möglich ist, deine Fähigkeit der Manifestation zu verbessern.

 

Dem Leben bewusst Form geben

Die schönsten Situationen, welche das Leben in der Welt zu bieten hat sind jene, in denen sich unsere Herzenswünsche erfüllen.

Ohne Frage, man kann auch einfach nur dankbar annehmen, was das Leben von sich aus bringt. Wenn man jedoch eine Idee hat, die man in der Welt manifestieren möchte, ist es hilfreich zu verstehen, wie der Prozess dahinter funktioniert.

Hast du die grundlegenden Mechanismen der Manifestation einmal verstanden, kannst du deine Lebensinhalte viel effektiver erschaffen und Dinge umzusetzen, welche anderen oft unmöglich erscheinen!

 

Das Werkzeug Geist

Unser Geist spielt eine zentrale Rolle in der Manifestation. Seine Fähigkeit, “Realitäten” zu erzeugen kann man in einfacher Form erleben, wenn zwei Menschen in Meinungsverschiedenheit miteinander geraten.

Beide sind aus ihrer Perspektive im Recht, da ihr Geist die jeweilige gedankliche Realität manifestiert. In einem solchen Fall haben wir es jedoch bloß mit geringer Manifestationskraft zu tun.

Wird das Werkzeug Geist jedoch richtig angewandt, geht seine Kraft zu manifestieren weit über das Erschaffen von Gedanken hinaus. Ganze Lebenswerke finden ihren Anfang im Geist des jeweiligen Schöpfers!

Wie sehr sich solche Werke in der Welt manifestieren ist vor allem davon abhängig, wie effektiv der jeweilige Schöpfer seinen Geist zu nutzen weiß.

 

Manifestieren leicht gemacht

Wann immer wir in der Welt etwas erschaffen, manifestieren wir.

Meistens machen wir es jedoch unbewusst, wodurch oft viel mehr Anstrengung gefragt ist, als eigentlich notwendig wäre!

Hast du jedoch einmal verstanden, wie man bewusst manifestiert, wirst du feststellen, dass deine Herzenswünsche viel eher ihren Weg in diese Welt finden.

Der Prozess der Manifestation besteht letztendlich aus 3 Schritten:

 

  • Intention

In diesem Schritt geht es darum, das, was sich manifestieren soll, in einem möglichst klaren Gedanken zu formulieren.

Von Dingen, welche sich in der Welt verwirklichen sollen, über Charaktereigenschaften, welche du in dir stärken möchtest, bis hin zur Heilung von verschiedenen Gebrechen.

Bei der Wahl der Intention sind dir keine Grenzen gesetzt, solange du aufrichtig hinter ihr stehen kannst.

 

  • Konzentration

Sobald du eine Intention gesetzt hast, ist der nächste Schritt, deine Aufmerksamkeit so gut du kannst auf diese zu bündeln.

Es mag sein, dass währenddessen andere Gedanken, Emotionen oder Eindrücke aus dem Unterbewusstsein aufkommen. Lass diese einfach wie Wolken am Himmel vorbeiziehen, ohne dich mit ihnen zu beschäftigen!

Verbleibe mit deiner Aufmerksamkeit voll und ganz bei der von dir gesetzten Intention.

 

  • Manifestation

Ist deine Intention durch die Kraft deiner geballten Aufmerksamkeit gut etabliert, beginnt sie damit, in der Welt ihren Ausdruck zu finden. Bewege dich in Richtung deiner gesetzten Intention, indem du beginnst an ihrer Erfüllung zu arbeiten.

Das kannst du tun, indem du ein Projekt startest, welches sich mit dem Ziel deiner Intention beschäftigt, du die gewünschte Charaktereigenschaft auszudrückst, oder du beginnst, von deinen Gebrechen geheilt zu leben.

 

Ein lebendiger Prozess

Die von dir gesetzte Intention wird zuerst in deinem Geist geschaffen und erwacht im Zuge dieses Prozesses nach und nach in der Welt zum Leben.

Wichtig ist es, die Konzentration auch bei der Umsetzung so gut wie möglich aufrecht zu erhalten.

Je klarer deine Intention gesetzt ist und je stärker du dich auf sie konzentrierst, desto leichter wird sie sich in der Welt manifestieren!

So kann es dir passieren, dass die Dinge wie von selbst zu laufen beginnen und du klar erkennen kannst, wie das Leben um dich herum beginnt, zu der Verwirklichung deiner Intention beizutragen.

 

Deine Manifestationskraft erhöhen

Je ausgereifter deine geistige Klarheit und deine Konzentrationsfähigkeit sind, desto effektiver manifestieren sich deine gesetzten Intentionen in der Welt. Hier kommt die spirituelle Praxis ins Spiel.

Klarheit und Fokus sind Begleiterscheinungen der spirituellen Entwicklung!

Je weiter der spirituelle Prozess in dir voranschreitet, desto ruhiger und fokussierter wird auch dein Geist.

Aus diesem Grund ist die Regelmäßige Praxis von Yoga und Meditation ein guter Weg, um deine Manifestationskraft zu erhöhen. Darüber hinaus wird eine solche Praxis einen unvorstellbaren Beitrag zu deinem inneren Wohlbefinden leisten.

Für den Anfang kannst du die 5 Tibeter praktizieren, eine einfache Übungsreihe, um für eine gute Grundlage zu sorgen.

Möchtest du die Tiefen des spirituellen Prozesses erfahren, abonniere den BewussteWelt Newsletter. In der Zukunft wird auf dieser Seite noch einiges passieren, um zu deiner spirituellen Entwicklung beizutragen. Zum Beispiel ein systematisch aufbauender Yogakurs, welcher dir dabei helfen wird, dein System von Grund auf auszurichten. Außerdem erhältst du im Newsletter eine effektive geführte Meditation als Willkommensgeschenk, welche sich wunderbar mit den 5 Tibetern ergänzt.

 

Jenseits des geschaffenen

Letztendlich führt der spirituelle Prozess weit über die Formen dieser Welt hinaus.

Unser ursprüngliches, universelles Selbst wartet darauf, von uns entdeckt zu werden!

Es ist der Ort an dem die Reise des Lebens sein eigentliches Ziel findet und in welchen wir letztendlich zur Gänze eingehen werden.

Auf dass du es schaffst, dem spirituellen Pfad aufrichtig zu folgen und sein ewiges Ziel erfahren magst!

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Auch wenn wir sie in der Hektik des Alltags manchmal nicht wahrnehmen können, ist die Stille doch immer vorhanden. Wenn wir Zugang zur Stille finden, können wir uns erholen und dem Leben mit mehr Leichtigkeit begegnen. In diesem Beitrag erfährst du mehr über sie, warum wir sie öfters nicht wahrnehmen können und was du tun kannst, um sie in dir zu kultivieren.

 

Notwendiger Ruhepol

Sobald wir im Leben etwas nennenswertes erfahren möchten, benötigen wir einen gewissen Grad an innerer Stille.

Ohne sie würde uns nur Hektik und Faulheit übrigbleiben!

Damit lässt es sich vielleicht Überleben, doch wenn es darum geht, jenseits unserer Grundbedürfnisse zu leben, ist es unabdingbar, in uns zu ruhen.

Nur so können wir den nötigen inneren Fokus finden, um das Leben als Ganzes zu betrachten.

 

Das bunte Treiben der Welt

Das Leben in der Welt ist in andauernder Veränderung. An und für sich ist dieser stetige Fluss etwas wundervolles.

Es kann jedoch passieren, dass einen die Eindrücke des Lebens zerstreuen man von ihnen vereinnahmt wird.

So kann das bunte Treiben der Welt schnell zum Spießrutenlauf werden, wodurch das Leben seine eigentliche Anmut verliert.

Wenn wir uns in einer Situation wiederfinden, wo wir mit der Welt um uns herum gereizt, oder überfordert sind, liegt es selten an der Außenwelt.

Es ist unsere innere Situation, welche die Welt um uns herum mühsam erscheinen lassen kann.

 

Innerer Lärm

Sobald wir mit dem Leben in der Welt in Berührung kommen, ist Bewegung vorhanden und damit das Potential innerlich in Hektik zu verfallen.

Die veränderlichen Situationen der Welt haben jedoch nur dann Einfluss auf unser Inneres, wenn wir keine Übung darin haben, fokussiert zu bleiben.

Mal angenommen, morgens auf dem Weg zur Arbeit passiert etwas, was uns widerstrebt:

Wie oft kommt es vor, dass sich durch Situationen, wie zu viel Verkehr auf der Straße oder schlechtem Wetter angespannte Gedanken formen?

Aus solchen Gedanken entstehen sogleich auch Emotionen derselben Natur, welche damit unseren Start in den Tag färben.

Gelingt es dir, diese Emotionen hinter dir zu lassen, sobald die Situation vorbei ist?

Wenn ja, wunderbar. Jedoch hat der Tag gerade erst begonnen und es warten noch viele weitere Situationen auf uns, welche Spannungspotential bieten können.

So kann es passieren, dass wir innerhalb kürzester Zeit von unzähligen Gedanken umzingelt sind und uns diese über den Tag hinweg und selbst noch beim Einschlafen belagern.

Doch so muss es nicht sein!

 

Die Stille lebt in dir

Wenn du am Morgen aufwachst, gibt es den Moment, wo dein erster Gedanke passiert, davor waren keine Gedanken vorhanden. Das bedeutet, dass du auch frei von Gedanken sein kannst!

Letztendlich sind unsere Gedanken ein Werkzeug, um mit der Außenwelt umzugehen, jedoch fehlt es oft an der nötigen Kontrolle darüber. Dadurch passiert es, dass wir unsere innere Stille aus den Augen verlieren.

In ihrer Essenz ist sie jedoch immer in dir vorhanden!

Mit ein wenig Übung ist es möglich, dir deiner inneren Stille über den Tag hinweg bewusst zu bleiben und immer wieder zu ihr zurückzukehren.

 

Stille kultivieren

Wenn wir der Stille in unserem inneren den nötigen Raum geben, steigern wir dadurch unsere Lebensqualität und Effektivität in der Welt.

Um die Stille in uns zu stärken gibt es verschiedenste Methoden:

 

  • Nimm die Stille im außen wahr!

Auch wenn du dich in einer lauten Umgebung befindest, ist es möglich, die Stille wahrzunehmen.

Sie ist der Raum, in welchem die Geräusche stattfinden!

Wenn du dich immer wieder daran erinnerst, dass die Geräusche, welche du im Laufe des Tages hörst, von Stille umgeben sind, beginnst du damit, mit ihr in Verbindung zu bleiben.

Somit hast du den Lärm der Welt bereits überwunden.

 

  • Beobachte deine Gedanken!

Es kann einige Zeit dauern, bis die impulsiven Gedanken zur Ruhe gebracht sind.

Ein geeigneter Zwischenschritt ist es, dir immer wieder bewusst zu machen, dass du deine Gedanken beobachten kannst!

Durch diese Beobachterperspektive alleine gewinnst du bereits einen gewissen Abstand zu ihnen und trägst so dazu bei, dass sich die Stille in dir etablieren kann.

 

  • Meide unnötige Irritationen!

Es gibt gewisse Verhaltensweisen, welche den Zugang zu unserer inneren Stille behindern.

Darunter fällt z.B. der Konsum von Koffein, Nikotin und bestimmte Nahrungsmittel, welche sich schädlich auf deine Energie auswirken.

Doch auch Fehler bei anderen zu suchen, oder ungeduldig zu sein können deinen Zugang zur inneren Stille sabotieren und dich in impulsive Gedanken drängen.

 

  • Spirituelle Praxis!

Wenn du wirklich effektiv für Stille in dir zu sorgen möchtest, folge einer regelmäßigen spirituellen Praxis.

Hierfür kann ich vor allem Yoga und Meditation empfehlen!

Wenn du neu im Yoga bist, sieh dir die 5 Tibeter an, mit dieser einfachen Übungsfolge gibst du deinem inneren Prozess eine geeignete Grundlage.

Um eine effektive Meditationstechnik zu erlernen, abonniere den Bewusste Welt Newsletter, du erhältst eine wunderbare geführte Meditation als Willkommensgeschenk, die deine innere Stille fördern wird.

Auch wenn du daran interessiert bist, den spirituellen Prozess in dir wirklich in Bewegung zu bringen, solltest du den Bewusste Welt Newsletter abonnieren. In Zukunft werden auf dieser Seite noch einige Anleitungen erscheinen, um zu deiner inneren Entwicklung beizutragen, darunter ein systematischer Yogakurs.

 

Die stille Wahrheit

Sobald es dir gelungen ist, die Wogen der Gedanken hinter dir zu lassen und dich in die Stille zu versenken, wirst du den größten Schatz finden, den dieses Dasein zu bieten hat:

Deine ursprüngliche Wesensnatur!

Dieses wahre, unveränderliche Selbst liegt jenseits der wandelbaren Formen des Lebens und ist in sich selbst bereits vollkommen erfüllt.

Hast du diese Erkenntnis erreicht, kennst du die wahre Beschaffenheit des Lebens, jenseits seiner förmlichen Oberfläche.

Möge dir diese Erkenntnis zuteilwerden!

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Einsamkeit ist ein Phänomen, das der modernen westlichen Gesellschaft weitreichend bekannt ist. Doch woher kommt sie eigentlich? In diesem Artikel erfährst du, was es mit der Einsamkeit wirklich auf sich hat und wie du sie endgültig überwinden kannst!

 

Ein bloßer Wunsch nach Gesellschaft?

Auf den ersten Blick könnte man annehmen, dass Einsamkeit rein daher kommt, dass wir gerne Menschen um uns herum haben.

Wenn man genauer hinsieht, erkennt man jedoch recht schnell, dass sie einen vollkommen anderen Ursprung hat!

Der Kontakt mit anderen Menschen wird meistens als Ablenkung genutzt, um die eigentlichen Ursachen der Einsamkeit nicht wahrnehmen zu müssen.

 

Was wirklich dahinter steckt

Einsamkeit erscheint nicht einfach ohne weiteres in unserem Leben, vielmehr ist sie ein Symptom dafür, dass wir uns innerlich unwohl fühlen.

Viele Menschen versuchen, dieses Unwohlsein dadurch zu lösen, dass sie sich mit anderen Menschen umgeben.

Auf diese Weise mag es vielleicht möglich sein, zu kurzen Kicks zu kommen. Wenn wir jedoch versuchen auf diesem Weg unsere Einsamkeit loszuwerden, werden wir recht schnell auf Probleme stoßen.

Die zugrundeliegenden Ursachen dafür, warum wir in die Gesellschaft anderer flüchten, verschwinden nicht einfach so!

Um eine wirkliche Veränderung unserer inneren Situation zu erreichen, sind andere Wege gefragt.

 

Einsamkeit überwinden

Um die Einsamkeit wirklich ablegen zu können, ist es vor allem notwendig zu erkennen, dass das Alleinsein an sich etwas neutrales ist.

Wenn wir alleine frustriert, traurig oder depressiv werden, liegt das nicht daran, dass niemand um uns herum ist.

In Wahrheit ist es vielmehr so, dass diese Tendenzen generell in uns vorhanden sein können und sie in den Momenten an die Oberfläche kommen, wo wir nicht mehr von der Welt um uns herum abgelenkt werden!

Worum es also geht ist, diese inneren Spannungen abzulegen. Sind sie einmal überwunden, stellt das Alleinsein kein Problem mehr dar und kann sogar zu einer Quelle der Glückseligkeit werden.

 

Wege aus der Einsamkeit

Um deine innere Situation, welche die eigentliche Ursache für deine Einsamkeit ist, wirklich zu verbessern, gibt es viele Möglichkeiten.

Hier einige davon:

  • Erkenne, dass deine Mitmenschen dich nicht dauerhaft glücklich machen können! Ganz ohne Frage, du kannst mit den Menschen in deinem Leben schöne Momente teilen. Wenn du jedoch versuchen solltest, sie zur Quelle deines Glücks zu machen, hast du deine innere Unabhängigkeit verloren. Alleinsein und Kontakt mit Menschen können nur dann wirklich schön sein, wenn wir damit aufhören, unsere Mitmenschen für unser Glück verantwortlich zu machen. Dasselbe gilt auch für unsere Beziehungen.
  • Achte auf deine Ernährung! Wenn wir unserem Körper mit ungeeigneten Nahrungsmitteln belasten, ist es nur natürlich, dass innere Spannungen entstehen. Diese können beseitigt werden, indem wir schädliche Nahrungsmittel und Essgewohnheiten aus unserer Ernährung streichen. Hierbei kann dir der Artikel über Spirituelle Ernährung weiterhelfen.
  • Bringe dein Inneres in Ausgleich! Die zuvor genannten Tipps sind eine gute Grundlage. So lange wir uns jedoch nicht um unsere innere Situation kümmern, ist es äußerst wahrscheinlich, dass wir uns weiterhin unwohl fühlenwerden, wenn keine Ablenkung vorhanden ist. Ausgezeichnete Möglichkeiten, um für den inneren Ausgleich zu sorgen, sind Yoga und Meditation.
    Wenn du neu im Yoga bist, kann ich dir vor allem die 5 Tibeter empfehlen. Diese einfache Übungsfolge kann einen großen Beitrag zu deinem Wohlbefinden leisten und nimmt nur wenige Minuten am Tag in Anspruch. Eine effektive geführte Meditation erhältst du im BewussteWelt Newsletter als Willkommensgeschenk.

Außerdem ist geplant, dass auf dieser Seite ein systematischer Yogakurs erscheinen soll, welcher dir dabei helfen wird, dein Inneres ganzheitlich auszurichten.
Im Newsletter von BewussteWelt.de wirst du auch darüber auf dem Laufenden gehalten!

Wenn du diese Tipps befolgst, wirst du deine inneren Spannungen und damit auch deine Einsamkeit schon bald überwunden haben.

 

Jenseits der Einsamkeit

Wenn wir es einmal geschafft haben, unsere Einsamkeit zu überwinden, kann das wahre Alleinsein beginnen.

Dieses Alleinsein trägt ein riesiges Potential in sich:

In unserem Inneren wartet ein Schatz auf uns, der uns reicher machen kann, als es der Welt jemals möglich wäre!

Die Rede ist von unserem wahren Selbst. Sobald wir diese ursprüngliche, formlose Essenz des Daseins einmal erkannt haben, haben wir den Zugang zum wahren Glück gefunden.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist, unsere innere Unabhängigkeit zurückzuerobern und zu lernen alleine zu sein.

Auf dass auch du es schaffen magst, deine Einsamkeit zu überwinden und die Herrlichkeit wahren Alleinseins zu erleben!

Bilderquellen:
Lonely by Štefan Štefančík, Lizenz: CC0 (Thumbnail)
People by David Marcu, Lizenz: CC0

Fruits by Sambazon, Lizenz: CC0
Peace is all around by kosal ley, Lizenz: CC0

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Manche Menschen behaupten, Ignoranz sei ein Segen. Letztendlich verhält es sich jedoch so, dass Ignoranz immer zu einer Quelle des Leids wird. In diesem Beitrag erfährst du, wie Ignoranz beschaffen sein kann und was du tun kannst, um sie wirklich hinter dir zu lassen.

 

In jedem Fall ein Hindernis

Auf welche Art auch immer sich die Ignoranz in der Welt ausdrückt, wirkt sie als Hindernis für die Entwicklung der Menschheit.

Ob es Politiker sind, welche die Bedürfnisse der Menschen ignorieren oder Menschen, die ignorieren, wenn ihnen etwas schadet (Alkohol zum Beispiel).

Folgen wir der Ignoranz, wird es definitiv unseren Fortschritt behindern!

Dies gilt nicht nur für äußere Situationen, sondern vor allem auch, für unsere innere Entwicklung.

 

Aller Schmerz der Welt

Ganz ohne Frage, jeder Weg in dieser Welt führt durch das auf und ab der Emotionen.

Diese Erscheinungsweise ist ein Teil der Erfahrung in der Welt und wenn du dieses Wechselspiel nicht erlebst, ist es wahrscheinlich, dass du entweder bewusstlos oder tot bist.

Jedoch ist es erst die Ignoranz, welche uns so weit bringt, dass wir von diesem Wechselspiel vereinnahmt werden.

Erst durch Ignoranz ist es möglich, dass wir unter unseren Emotionen leiden!

Dies stellt nur ein Beispiel dafür dar, wie sie für eine schmerzhafte Erfahrung sorgen kann, denn diese Quelle des Leids kann verschiedene Gesichter haben.

 

Stufen der Ignoranz

Die Form der Ignoranz, welche unsere innere Entwicklung behindert, hat letztendlich immer damit zu tun, dass wir uns mit etwas identifizieren, was wir in Wahrheit nicht sind. Diese Identifikationen können auf verschiedenen Ebenen stattfinden, womit unterschiedliche Formen des Leids einhergehen.

Man kann zwischen folgenden Formen der Ignoranz unterscheiden:

 

 

  • Identifikation mit der eigenen Geschichte:

    Hierbei handelt es sich um die gröbste Form der Ignoranz. Wenn wir uns selbst mit dem gleichsetzen, was uns im Leben widerfährt, ist Leid vorprogrammiert.
    Entweder leiden wir so darunter, dass sich das Leben nicht nach unseren Vorstellungen entwickelt, oder wir leben in der Angst davor, dass sich etwas zu unserem Nachteil verändern könnte.
    Themen wie Nationalität, sozialer Stand, politische Orientierung und ähnliches können unter dem Einfluss dieser Form der Ignoranz zu Streit und dadurch zu Leid führen.
    Wenn wir es schaffen, sie zu überwinden, ist es uns schon einmal zu einem gewissen Grad möglich, das Leben als Spiel zu sehen, wodurch wir bereits eine Menge Leid hinter uns lassen.

 

 

  • Identifikation mit dem Körper:

    Selbst, wenn wir uns nicht mehr mit unserer Lebenssituation gleichsetzen, kann uns weiterhin Leid widerfahren.
    Wenn wir uns mit dem Körper und seinen Eigenschaften Identifizieren, ist Leid vorprogrammiert.
    Krankheit, Alter und Tod sind die Hauptstichwörter dieser Kategorie der Ignoranz, doch auch die Identifikation mit dem Geschlecht kann eine Quelle der Trennung und des Leids sein.
    Ist diese Identifikation überwunden, können körperliche Gebrechen, Angst vor dem Tod und andere auf den Körper bezogene Themen uns kein ernsthaftes Leid mehr erzeugen.

 

 

  • Identifikation mit den Gedanken:

    Sobald der Körper und seine Wehwehchen kein Thema mehr darstellen, bleibt nur noch diese Quelle des Leids.
    So lange der Glaube an die Kommentare des Geistes aufrecht bleibt, sind wir nach wie vor Gefangene der Ignoranz. Unsere Gedanken neigen dazu, jeden Eindruck, den wir wahrnehmen, zu kommentieren und dadurch zu verzerren.
    Schaffen wir es jedoch, uns von unseren Gedanken zu distanzieren, befreien wir uns dadurch auch von dieser letzten Form der Ignoranz.

 

Das Ziel ist es, diese Formen der Ignoranz hinter uns zu lassen. Dadurch geben wir einer Erfahrung, die Jenseits jeglichen Leids liegt die Möglichkeit, sich zu offenbaren!

 

Jenseits des Leids

Die Erfahrung von welcher hier die Rede ist, ist die Erkenntnis unserer wahren Wesensnatur.

So lange wir uns mit irgendeiner Form identifizieren, betrachten wir unser Leben auf eine Art und Weise, die nicht der Realität entspricht!

Wenn wir es jedoch schaffen, von den verschiedenen Formen der Ignoranz Abstand zu nehmen, geben wir uns die Möglichkeit eine bedeutende Frage zu stellen:

Was bleibt übrig, wenn wir uns von unseren Identifikationen zurückziehen?

Wenn es uns gelingt, die Antwort auf diese Frage zu erkennen, haben wir unseren wahren, zeitlosen Wesenskern gefunden.

In dieser Erfahrung gibt es nichts, das wir benötigen um glücklich zu sein, da wir erkennen, dass wir uns selbst bereits vollkommen erfüllen. Das ist die Quelle der wahren Glückseligkeit!

 

Wege aus der Ignoranz

Das Einzige, was diese Erfahrung bedecken kann und uns davon abhalten kann, unabhängig von unserer Lebenssituation vollkommen erfüllt zu sein, ist unsere Ignoranz.

Aus diesem Grund ist es wichtig sie hinter uns zu lassen.

Um diesem Ziel näher zu kommen, gibt es verschiedene Methoden:

  • Löse dich von deinen Erwartungen! Wenn wir es schaffen, unsere Erwartungshaltungen hinter uns zu lassen, lösen wir uns damit von der Identifikation mit unserer Geschichte. Ohne Erwartungshaltungen ist es nebensächlich, welche Früchte unsere Handlungen tragen. So können wir einfach unser Bestes geben, ohne in innere Anspannung zu verfallen. Das ist ein guter erster Schritt, um die Ignoranz hinter uns zu lassen.
  • Finde Zugang zu spirituellen Wissen! Ein guter Weg, um Illusionen hinter sich zu lassen ist, sich mit Wissen zu beschäftigen, das jenseits der Illusionen führt. Jedoch ist hierbei Vorsicht geboten! Es gibt unzählige Informationen, welche sich spirituell nennen, jedoch nicht im entferntesten der spirituellen Entwicklung dienen. Ein Beispiel für wirklich zielführendes spirituelles Wissen sind die Erklärungen zum Symbol OM.
  • Folge einer spirituellen Praxis! Dieser Punkt ist unerlässlich, wenn du ernsthafte Fortschritte auf deinem inneren Pfad machen möchtest. Ich kann dir hierfür vor allem Yoga und Meditation empfehlen. Falls du noch neu im Yoga bist, empfehle ich dir für den Anfang die 5 Tibeter. Möchtest du Meditation erlernen, abonniere den BewussteWelt Newsletter, du erhältst eine anfängertaugliche und Effektive geführte Meditation als Willkommensgeschenk!

Langfristig ist geplant, dass auf dieser Seite ein systematischer Yogakurs erscheinen soll, welcher das Ziel hat, dir den Weg zu ebnen, um jenseits der Illusionen zu gelangen. Im BewussteWelt Newsletter wirst du darüber auf dem Laufenden gehalten!

 

Zusammenfassung

Ignoranz kann verschiedene Ausdrucksweisen haben, doch sie haben alle gemeinsam, dass sie den Menschen Leid erzeugen.

Schaffen wir es jedoch, jenseits der Ignoranz und ihrer Ausdrucksweisen zu gelangen können wir unsere wahre Wesensnatur erkennen, welche nie Leid erfahren hat.

Auf dass auch du deinen Weg aus der Ignoranz finden mögest!

Bilderquellen:
Human by Jean-Pierre Brungs, Lizenz: CC0 (Thumbnail)
Body by freestocks.org, Lizenz: CC0


Thoughtfull
by Ricardo Liberato, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Human by Ana Gabriel, Lizenz: CC0

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Über kaum ein Wort gibt es so viele Konzepte, wie über Freiheit. Doch was ist Freiheit eigentlich? In diesem Beitrag erfährst du mehr über die verschiedenen Ideen, welche Menschen von der Freiheit haben. Außerdem erfährst du, warum viele dieser Ideen eher binden, als zu befreien und wie du wahre Freiheit finden kannst.

 

Ziel eines jeden Menschen

Eines steht außer Frage: Sobald der Mensch Abstand von dem übertriebenen Bedürfnis nach Sicherheit gefunden hat, fängt der Drang nach Freiheit an, zu rufen.

Dieser Drang danach, seine Fesseln zu durchbrechen ist das, was den Menschen über seine Grenzen hinauswachsen lässt!

Ein Mensch kann durch dieses Verlangen unzählige Abenteuer in der Welt erleben. Mehr, als sich in einer Lebensspanne unterbringen lassen. Jedoch kann dieser Wunsch auch wirklich negative Auswirkungen haben.

Wenn die Vorstellungen davon, was es bedeutet, frei zu sein, zu verzerrt sind, kommen Menschen auf die absurdesten Ideen. Leben sie diese Ideen aus, schaden sie oft nicht nur sich selbst, auch anderen.

 

Konzepte über Freiheit

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und aus dieser Heraus ergeben sich verschiedene Ideen darüber, wie Freiheit aussehen soll.

Hier einige Beispiele, welche Vorstellungen man sich so über sie zurechtlegen kann:

  1. Die Freiheit, zu besitzen: Für manche Menschen bedeutet Freiheit, sich neuen Besitz anzueignen.
  2. Tun und lassen, was man möchte: Andere wiederum meinen, dass sie Freiheit erreicht haben, wenn sie ihren Impulsen uneingeschränkt hinterherlaufen können.
  3. Gedanken sind frei: Eine weitere Idee, welche über die Freiheit existiert ist, dass Gedanken frei sind, weil anscheinend niemand anderes kontrollieren kann, wie man denkt.

Diese Ideen darüber wie man frei ist, mögen alle innerhalb eines bestimmten Rahmens funktionieren, doch jenseits davon haben sie wenig mit wahrer Freiheit zu tun.

 

Warum diese Konzepte in Wahrheit Fesseln sind

Bei allem Respekt vor den Menschen, die die eben genannten Ideen mit Freiheit gleichsetzen:

Diese Ideen sind schlicht und ergreifend Unsinn!

  • Fangen wir mal bei Nummer 1 an: Wenn du dich davon abhängig machst, zu erhalten, was du möchtest, um glücklich zu sein, befindest du dich in tiefster Abhängigkeit! Zufrieden wirst man nicht, indem man mehr von dem erhält was man will, sondern dadurch, weniger zu wollen!
  • Zu Nummer 2: Dieser Punkt ist der, auf den viele Freiheitssucher hereinfallen. Die Idee, dass man irgendeine Handlung begehen können muss, um frei zu sein ist ein Irrtum. Was soll das für eine Freiheit sein, die sich dadurch zerstören lässt, dass man nicht jeden Blödsinn ausleben kann, der einen in den Sinn kommt? Wahre Freiheit ist auch unabhängig von Handlungen!
  • Nummer 3: Ich mach es kurz und bündig. Wir sind uns sicher einig, dass sich Freiheit und Grenzen nicht vertragen. Nun versuche einfach mal, einen grenzenlosen Gedanken zu formulieren. So etwas ist nicht möglich. Gedanken sind in ihrer Beschaffenheit immer begrenzt, also keine geeignete Grundlage für etwas grenzenloses.

 

Wahre Freiheit erkennen

Wo nun klargestellt worden ist, dass die zuvor genannten Ideen keine wirkliche Substanz haben, stellt sich die Frage, was es wirklich bedeutet, frei zu sein.

Fangen wir am besten so an:

Wahre Freiheit zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht eingesperrt/eingegrenzt werden kann!

Was auch immer dir also in der Welt passieren mag, wenn du wahre Freiheit erreicht hast machen Situationen keinen grundlegenden Unterschied mehr für dein Befinden.

Alleine durch diesen Punkt kann die wahre Freiheit nichts mit deiner äußeren Umgebung, oder mit deinen Handlungen zu tun haben.

Wenn die Freiheit nichts ist, was um dich herum passiert, oder was du tust, muss sie also in dir zu finden sein!

Wie wir vorhin klargestellt haben, sind Gedanken in ihrer Beschaffenheit begrenzt, aus diesem Grund sind sie nicht das passende Werkzeug, um etwas grenzenloses zu erfahren.

Doch was bleibt übrig, wenn wir Besitz, Handlungen und Gedanken als Quellen unserer Freiheit ausschließen können?

 

Die Freiheit des Beobachters

Alles bisher beschriebene zeichnet sich vor allem durch eines aus: es verändert sich:

  • An einem Tag besitzt du etwas, am nächsten Tag ist es weg.
  • An einem Tag hast du die Möglichkeit etwas zu tun, am nächsten Tag gibt es die Möglichkeit nicht mehr.
  • Auch deine Gedanken sind an einem Tag so und am nächsten wieder anders.

Zu erwarten in diesen veränderlichen Formen beständige Freiheit zu finden ist eine Erwartung, die früher oder später enttäuscht werden muss!

Wenn die Freiheit nicht in den veränderlichen Formen der Welt und deinen Gedanken darüber zu finden ist, bleibt nur ein Ort übrig an dem sie gefunden werden kann:

In der neutralen Rolle des Beobachters!

Diese Position in uns unterliegt nicht dem ewigen kommen und Vergehen, welches die Formen mitbringen, sondern ist frei davon.

Bleibst du mit deinem Fokus in der Rolle des Beobachters, kann in und um dich passieren was möchte, nichts davon kann dir etwas anhaben. Dieser endlosen Neutralität sind keine Grenzen gesetzt.

Mache dir bewusst, dass du alles, was deine Sinne Wahrnehmen und deine Gedanken ausdrücken von dir beobachtet werden kann!

Hast du erstmal Übung darin, befindest du dich in dir in einer Position, die von nichts mehr erschüttert werden kann. Darin findest du eine Freiheit, welche dir von nichts und niemanden mehr genommen werden kann.

Doch zu lernen, die Beobachterrolle einzunehmen ist erst der Anfang!

 

Wer ist es, der da beobachtet?

Sobald du mal einigermaßen im Beobachten etabliert bist, wirst du bemerken, dass zwischen dir und dem, was du beobachtest ein Unterschied besteht.

Das bedeutet, dass du nichts von alldem bist, was du wahrnehmen kannst!

Doch was ist dieser Beobachter dann? Mit dieser Frage bewegst du dich in die Richtung der wahren Selbsterkenntnis!

Wenn du dir diese Frage intensiv genug stellst, gelangst du früher oder später zu der Erkenntnis dessen, was da Beobachtet. Das, was du dort finden kannst, ist dein ursprüngliches Selbst, welches frei von jeglicher Begrenzung ist.

Dort ist die absolute Freiheit zu finden, nach der ein jeder Mensch auf die eine oder andere Art und Weise strebt!

 

Methoden, um der inneren Freiheit näher zu kommen

Es gibt verschiedene Ansätze, wie man sich effektiver in der Beobachterrolle etablieren kann.

Eine davon ist, seine Vergangenheit mit Hilfe der Liebe aufzuarbeiten. Sobald die Last aus der Vergangenheit, welche du mit dir trägst weniger geworden ist, wird es dir leichter fallen, mit deiner Wahrnehmung in der Beobachterrolle zu bleiben.

Eine weitere wirklich effektive Methode, um deine Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen ist Yoga und Meditation. Falls du bisher noch keinen Kontakt damit hattest, kann ich dir die 5 Tibeter für einen guten Start empfehlen.

Langfristig wird hier auf BewussteWelt.de ein Online Yogakurs entstehen, der dir dabei helfen wird, dein System auszurichten und dich schrittweise näher an deine innere Grenzenlosigkeit heranführt. Trag dich in den Newsletter ein, dann halte ich dich darüber auf dem Laufenden!

Außerdem erhältst du als Willkommensgeschenk eine effektive und anfängertaugliche Meditationsanleitung.

Wahre Freiheit kann weder in der Welt, noch in den Gedanken gefunden werden. Wollen wir dieses Ziel des menschlichen Daseins erreichen, dann ist unsere Aufgabe, uns nach innen zu wenden.

Nur dort kann die Quelle der ewigen Freiheit gefunden werden. Mach dich am besten noch heute auf die Suche danach!

Bilderquellen:
Freedom by Josef Gruning, Lizenz: CC BY-SA 2.0 (Thumbnail)
Free! by Ly Thien Hoang (Lee), Lizenz: CC BY 2.0

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Das Unterbewusstsein ist der Teil des Bewusstseins, welcher im Hintergrund bestimmt, wie wir auf verschiedene Situationen in unserem Leben reagieren und welche Gedanken wir formen. In diesem Beitrag erfährst du, wie das Unterbewusstsein dein Leben und deine Wahrnehmung beeinflusst und was du tun kannst, um dein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

 

Der Speicher unserer Vergangenheit

In unserem Unterbewusstsein sind Eindrücke von alldem gespeichert, was uns jemals widerfahren ist:

Mal angenommen, du warst hast dich als Kind in einer Situation, wo du dich eigentlich sicher fühlen solltest erschrocken. In einer solchen Situation kann es passieren, dass eine Prägung in deinem Unterbewusstsein entsteht.

Eindrücke dieser Art können dafür verantwortlich sein, dass du dich heute in gewissen Situationen scheinbar grundlos unwohl fühlst!

Das kann sogar so weit gehen, dass du durch den Einfluss dieser Eindrücke eine generelle Unsicherheit dem Leben gegenüber entwickelst.

Unser Unterbewusstsein besteht aus 2 Bereichen:

  • Der latente Bereich: in diesem Teil des Unterbewusstseins sind die Eindrücke gespeichert, welche wir aufgenommen haben. Sie haben jedoch haben in dieser Form jedoch keine Wirkung auf uns, sondern sind nur als stillstehendes Potential vorhanden.
  • Der aktive Bereich: Hier kommen unsere unterbewussten Eindrücke, welche im latenten Teil des Unterbewusstseins gespeichert sind in Bewegung und bilden somit die Grundlage für unsere Gedanken.

Wenn deine Wahrnehmung entsprechend geübt ist, kannst du die inneren Bilder, aus welchen deine Gedanken entspringen bewusst wahrnehmen. Oft kannst du sogar erkennen, wo du sie Aufgenommen hast!

 

Über die Grenzen des Todes hinaus

Unsere unterbewussten Eindrücke sind nicht nur auf Erfahrungen aus diesem Leben beschränkt. Alles, was wir bisher auf deiner Reise durch diese Existenz erlebt und erlernt haben, ist im Unterbewusstsein gespeichert.

Ein bekanntes Beispiel für dieses Phänomen war Mozarts extreme musikalische Begabung.

Durch die Eindrücke, welche er in seinen früheren Leben aufgesammelt hatte, war es ihm möglich, mit 3 Jahren bereits Klavierspielen zu lernen. Er konnte außerdem auf Anhieb Geige zu spielen, ohne, dass es ihm jemand beibringen musste!

 

Heimat unserer Begierden

In unserem Unterbewusstsein liegt auch die Ursache für unsere Wünsche. Durch unsere vergangenen Erfahrungen haben wir Ideen darüber, welchen Lebensweg wir für uns als richtig erachten sollen.

Auch unsere Triebe wirken aus dem Unterbewusstsein heraus und erzeugen in uns den Wunsch, unser Leben zu erhalten und uns fortzupflanzen.

Wenn uns unser Unterbewusstsein zu sehr vereinnahmt, entwickeln wir uns nicht über seine beschränkten Bedürfnisse hinaus!

Träume sind ebenfalls eine Ausdrucksweise unseres Unterbewusstseins. In ihnen durchleben wir beispielsweise unsere unterbewussten Wünsche, welchen wir im Leben nicht nachgehen.

 

Unterbewusste Vorurteile

Unser Unterbewusstsein bestimmt auch, wie wir Menschen um uns herum betrachten.

Unser Unterbewusstsein wirkt auf einer viel grundlegenderen Ebene, als unsere Persönlichkeit!

Nehmen wir an, du bekommst regelmäßig zu hören, dass Menschen einer bestimmten Herkunft gewalttätig sind. Falls du keine Eindrücke gesammelt hast, die das Gegenteil aussagen, wirst du dich von ganz alleine anders verhalten, wenn du Menschen dieser Herkunft begegnest.

Das kann selbst dann passieren, wenn du eigentlich ein Mensch bist, der nichts von Vorurteilen hält.

 

Auswirkungen auf deinen Erfolg im Leben

Das Unterbewusstsein bestimmt auch wie wir unsere Chancen im Leben wahrnehmen. Was auf den einen als Chance zum Erfolg gedeutet wird, lehnt der nächste aus Angst heraus ab.

Führen wir Eindrücke mit uns, welche es für uns selbstverständlich machen, Erfolg zu haben, erwarten wir viel eher, erfolgreich zu sein.

Generell gesehen sind unterbewusste Eindrücke jedoch eine Last für unsere Lebensgestaltung und unsere geistige Klarheit, denn auch übertriebene Selbstsicherheit kann schädlich wirken!

 

Unwillkürliche Gedanken

Das unangenehme an den unterbewussten Eindrücken ist, dass sie Gedanken in uns auslösen können, ohne danach zu fragen, ob wir das möchten, oder nicht.

So kann es sein, dass unsere Gedanken, aufgrund der Eindrücke, welche aus unserem Unterbewusstsein aufsteigen permanent laufen!

Das kostet nicht nur Energie und Konzentrationsfähigkeit, sondern kann auch irritierend sein, wenn unangenehme Eindrücke unwillkürlich aufsteigen.

Außerdem kann es dir durch diesen aufgezwungenen Gedankenstrom schwer fallen, wirklich klar zu denken.

Glücklicherweise gibt es jedoch Lösungen, um dich von dieser Last zu befreien!

 

Unterbewusste Eindrücke verändern

Unser Unterbewusstsein ist zu einem gewissen Grad offen für unseren Input. Mal angenommen, du trägst den Glaubenssatz mit dir  herum, dass du schwach bist.

Wann immer sich ein Gedanke dieser Art formt kannst du so vorgehen, dass du einen gegensätzlichen Gedanken dazu formst. In diesem Fall wäre das zum Beispiel: “Ich habe einen starken Körper und einen starken Geist.”

Durch solche Affirminationen ist es möglich das Unterbewusstsein nach und nach umzuformen.  Dadurch wird es dir möglich, dein Leben etwas angenehmer zu gestalten.

Jedoch stehst du auch dann weiterhin unter den Einflüssen deines Unterbewusstseins!

Wenn du jedoch wirklich frei von deinem vorgeformten Schicksal sein möchtest,  gibt es eine andere Methode.

 

Den unterbewussten Speicher leeren

Unsere unterbewussten Eindrücke beeinträchtigen unsere innere Klarheit und wirken sich dadurch auf unsere Lebensweise aus.

Sobald du die unterbewussten Eindrücke zu erkennen weißt, schrumpft jedoch ihr Einfluss auf dich!

Generell ist es empfehlenswert, diesen Speicher von unnützen Eindrücken zu befreien.

Wenn du dein Unterbewusstsein von überflüssigen Ballast befreist, kannst du mit folgenden Vorteilen für dein Leben rechnen:

  • Mehr Kraft für deine Lebensgestaltung: Das permanente Durchlaufen der unterbewussten Eindrücke kostet Energie. Je weniger Eindrücke in deinem unterbewussten Speicher sind, desto mehr Energie hast du übrig!
  • Bessere Entscheidungsfähigkeit: Je weniger dein Unterbewusstsein auf dich einwirkt, desto klarer kannst du eine Situation betrachten und desto bessere Entscheidungen fällst du!
  • Mehr Selbstbewusstsein: Ganz ohne Frage, jeder von uns hat Fehler in seinem Leben gemacht und ist durch schwierige Zeiten gegangen. Jedoch sollen diese Eindrücke aus der Vergangenheit nicht bestimmen, wie wir uns heute fühlen.
  • Innerer Frieden: Wenn das Grundrauschen des Unterbewusstseins leiser wird, werden auch deine Gedanken ruhiger.
    Nun solltest du erkennen, wie nützlich es für dein Leben sein kann, wenn du den Einfluss deiner unterbewussten Eindrücke verringerst. Stellt sich nur noch die Frage wie.

 

So klärst du dein Unterbewusstsein

 

Vom Unterbewusstsein zum Überbewusstsein

Die Einflüsse des Unterbewusstseins sind das, was unsere spirituelle Entwicklung am stärksten zurückhält. Wenn ein Mensch sein Innenleben nicht kultiviert kommt er sogar irgendwann an den Punkt, wo er nur noch aus dem Unterbewusstsein heraus lebt.

Ab diesem Moment erreicht er in sich nichts Neues mehr in seinem Leben und ist nur noch ein Produkt seiner Vergangenheit und seiner Triebe!

Der spirituelle Prozess zielt darauf ab, die Einflüsse des Unterbewusstseins nach und nach aufzulösen und dadurch immer mehr aus diesem Moment heraus zu leben, als aus der Vergangenheit.

Nur im gegenwärtigen Augenblick ist unser wahrer Wesenskern erfahrbar, welcher nicht durch die Geschichte, welche wir bisher erlebt haben, beeinflusst wird!

Dieser Zustand, frei von den Einflüssen der Vergangenheit nennt sich auch Überbewusstsein. Wenn du mehr über die verschiedenen Ebenen unseres Daseins erfahren möchtest, lies den Artikel über das Symbol OM, dort erhältst du einen Überblick darüber, wie unsere Existenz beschaffen ist.

Die Klauen der Vergangenheit versuchen immer wieder, nach uns zu greifen, nur wer über innere Klarheit und Stärke verfügt kann sich ihnen entziehen.

Auf dass du die Klarheit und Stärke findest, dein wahres Selbst, frei von den Eindrücken der Vergangenheit, zu erkennen!

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