Nicht gläubig – Die Sackgassen Theismus und Atheismus

„Nicht gläubig“ klingt im ersten Moment wohl wie etwas, das die atheistische Fraktion für sich gepachtet hat, doch diese Annahme ist weit gefehlt. Was es wirklich bedeutet, nicht gläubig zu sein, wie Atheismus und Theismus im Endeffekt dieselbe Suppe kochen und warum beide Seiten für eine wahre spirituelle Entwicklung hinderlich sind, erfährst du hier.

 

Der ewige Streit

So lange wir denken können gibt es die Fraktion der Gläubigen und diejenigen, welche sich dagegen aussprechen. So mancher Streit ist schon über die Frage “Gläubig oder nicht gläubig?” geführt worden, bisher ohne zu einem endgültigen Ergebnis zu gelangen, wobei beide Seiten Argumente vorbringen, welche maximal im ersten Moment Sinn zu ergeben scheinen.

 

Was Atheisten antreibt

Der Hauptpunkt um den sich der Atheismus windet ist die Evolutionstheorie: Der Glaube an eine Welt, die aus dem Zufall heraus entstanden ist und zufällig Lebewesen entstehen lässt.

Alles, was existiert ist laut dieser Theorie hier, weil das physische Dasein von sich aus Regeln entwickelt hat, an die es sich in seiner Entwicklung hält.

Diese Perspektive auf unsere Existenz lässt offensichtlich einige Fragen offen, welche nicht einfach geklärt werden können, doch auf der gegenüber liegenden Seite sieht es nicht unbedingt besser aus.

 

Theisten und ihr Weltbild

Da gibt es angeblich ein Wesen, das in seiner Allmacht alles entstehen lassen hat, um danach überwachen zu müssen, ob die Kreation, die dieses angeblich allmächtige Wesen geschaffen hat auch wirklich seinen Vorstellungen folgt.

In jeder Kulturen sieht dieses Wesen anders aus, meist an die Bevölkerung angepasst, die meisten Kulturen bestehen jedoch darauf, dass das Wesen, welches sie anbeten das einzig wahre ist.

Auch diese Geschichte lässt einige Fragen offen.

 

Warum dich keiner der Beiden weiterbringt

Im Endeffekt ist es so, dass es sich beim Theismus wie beim Atheismus um Glaubenssysteme handelt, die eine Annahme aufgestellt haben, welche sie seither als wahr erachten:

Den Glauben an die Existenz bzw. Nichtexistenz einer höheren Macht.

Beide Seiten behandeln ihre Annahme, der sie gläubig folgen, wie einen Fakt, doch ignorieren beide Glaubenssysteme gekonnt die eigentliche Realität:

Sie wissen es beide nicht!

Jegliche Diskussion zu diesem Thema ist bloßes Verschleiern der eigenen Ignoranz gegenüber diesem Fakt.

Kirche: gläubig oder nicht?

Nicht gläubig zu sein ist ein Anfang

Gestehe dir eines ein: Ganz egal, zu welcher der beiden Seiten du dich bisher gezählt hast, wenn du ehrlich bist, hast du im Endeffekt keine Ahnung, wie unsere Existenz wirklich beschaffen ist und genauso wenig, ob es etwas gibt, das diesem Schauspiel übergeordnet ist.

Letztendlich gibt es, wenn du ehrlich bist, nicht einmal ein Ding in dieser Welt, welches du wirklich zur Gänze verstehst!

Sobald du an dem Punkt angelangt bist, wo du dir das eingestehen kannst, bist du frei von den Dogmen, durch welche Theisten und Atheisten sich gläubig dieser Realität entziehen und kannst dadurch damit beginnen, nach wirklichen Antworten zu suchen.

Das ist der Beginn des spirituellen Weges!

 

Bleib Verwirrt!

Es ist von enormer Wichtigkeit, die frisch gewonnene Freiheit nicht gegen einen weiteren Glaubenssatz einzutauschen, denn dadurch würdest du dich bloß in eine anders dekorierte Zelle hinein setzen.

„Behalte dir deine Fragezeichen, sie sind es, was dich am Weg hält!”

So lange deine Gedanken verwirrt nach einer Antwort suchen, kannst du dir sicher sein, dass du dich auf dem richtigen Weg befindest.

 

Wo soll die Suche beginnen?

Da du im Endeffekt nichts wirklich kennst ist es ratsam, dort anzusetzen, wo du am ehesten Zugang finden kannst: Bei dir selbst!

Es gibt nichts in dieser Existenz, das dir einfacher zugänglich ist, als dein eigenes Stück Leben.

Für diesen Zugang gibt es einige Methoden:

  • Stille: Das Sprechen hält uns leicht in der Außenwelt, solange wir noch nicht in unserer spirituellen Entwicklung gefestigt sind. Versuche dich mal daran, einen oder mehrere Tage schweigend zu verbringen, du wirst sehen, es wirkt Wunder!
  • Yoga: Durch den Ausgleich deines Körpers wird der Geist entspannter und du erhältst dadurch einen viel besseren Zugang zu deinem Inneren. (Im Artikel Guten Morgen, aufstehen! – Der perfekte Start in den Tag. erfährst du, wie du dir eine funktionierende Morgenroutine mit Yoga aufbauen kannst.)
  • Meditation: Zusammen mit Yoga ist es die Ideale Methode, um dein Inneres wirklich kennenzulernen. Die Meditationsanleitung, welche du erhältst, wenn du den BewussteWelt Newsletter abonnierst kann auch für sich alleine eingesetzt werden und ist besonders effektiv.
  • Zurückhaltung: So lange die Objekte der Welt dich zu sehr nach außen ziehen, wird es dir schwer fallen, wirkliche innere Erkenntnisse zu erlangen. (Lies hierzu: Genügsamkeit: von Bedeutung für dein Leben und die Welt!)

Fazit

Atheismus und Theismus halten uns ignorant, doch sobald wir ehrlich mit uns selbst sind und uns eingestehen, was wir wissen und was wir nicht wissen, fällt diese Ignoranz weg. Ab diesem Moment kann der spirituelle Prozess beginnen.

Die hier angeführten Methoden sind ein guter Anhaltspunkt, womit man beginnen kann, um Antworten zu finden.

In deinem inneren wartet unermesslicher Reichtum auf dich, es ist an der Zeit, dass du ihn kennenlernst!

Bilderquellen:
God 1 by Ted van Pelt, Lizenz: CC BY 2.0 (Thumbnail)
god? by Harout Arabian, Lizenz: CC BY 2.0
37/365 Church by Joe Lodge, Lizenz: CC BY 2.0

Lass dich regelmäßig von uns inspirieren!

Lass dich regelmäßig von uns inspirieren!

Trag dich in unseren Newsletter ein, du erhältst regelmäßig Neuigkeiten von Bewusste Welt und eine äußerst effektive geführte Meditation als Willkommensgeschenk!

Du hast dich erfolgreich angemeldet. Du erhältst nun eine Email von uns, bitte bestätige darin deine Emailadresse! Solltest du keine Mail vorfinden, sieh in deinem Spam-Ordner nach.

Pin It on Pinterest

Geteilt
Teilen