Aufhören zu kiffen: Wie du Entzugserscheinungen umgehst

Es kann ein ziemlicher Kampf sein, mit dem Kiffen aufzuhören, vor allem, wenn es bereits über einen längeren Zeitraum hinweg tägliche Gewohnheit war. Worum es geht, wenn man wirklich mit diesem Vorhaben erfolgreich sein will, sind die richtigen Methoden. Diese erfährst du hier.

 

So wird das Aufhören zum Spaziergang:

Auch wenn ich dich nicht persönlich kenne, ich kenne deine Situation.

Als ehemaliger Kiffer mit jahrelanger Praxis sind mir die Stolpersteine auf dem Weg aus dieser Gewohnheit heraus nur zu gut bekannt. Wendest du die folgenden Methoden an, wird das Kiffen in kürzester Zeit Vergangenheit für dich sein.

Was gegen den nächsten Joint spricht:

Bevor wir hier beginnen können, das Aufhören und die Methoden dafür zu reden, sollte dir erst mal wirklich bewusst sein, welche Einschränkungen das Kiffen mit sich bringt. Ist dein Fokus erst mal darauf gerichtet, wird es dir leichter fallen, dich gegen den nächsten Joint zu entscheiden.

1.) Kiffen leert den Geldbeutel!

Diese Begründung mag im ersten Moment zwar oberflächlich erschein, doch denk mal so darüber nach: Wenn du alles Geld, das bisher im Joint gelandet ist dafür verwendet hättest, dir deine Träume zu erfüllen, oder Gutes in der Welt zu tun, wie würde dein Leben heute aussehen?

2.) Es schadet deinem Körper!

Hier noch etwa offensichtliches, rauchen ist schädlich, egal in welcher Form, du weißt es ganz genau, sei ehrlich zu dir und gestehe dir ein: Aufhören ist die bessere Entscheidung.

3.) Es macht deine Gedanken unkontrollierbar!

Dieser Punkt ist etwas subtiler. Kiffen schwächt die Fähigkeit Herr über deine Gedanken zu sein. Je mehr du kiffst, desto unkontrollierter werden sie. Das kann so weit gehen, dass du schlecht über dich selbst zu denken beginnst, ohne es ändern zu können.

4.) Es lähmt dein Sozialverhalten!

Du kennst die Situation sicher auch: eine gesellige Runde und du hast eine gute Zeit. Ein Freund schlägt dir vor mal kurz vor die Tür zu gehen um einen durchzuziehen. Als ihr von eurem „Spaziergang“ zurückkommt, bemerkst du ein gewisses Unwohl sein gegenüber den Menschen, mit denen du zuvor noch eine gute Zeit hattest und währst lieber zu Hause auf der Couch, mit deinen Leidensgenossen unter euch.

5.) Es nimmt dir die Motivation, dein Potential zu nutzen!

Egal wie erfolgreich du in deinem Leben bist, würdest du dich statt für den nächsten Joint dafür entscheiden, etwas zu tun, was dich weiter bringt, währst du um ein vielfaches produktiver.

6.) Es hemmt deine spirituelle Entwicklung!

Viele Menschen vergleichen den schwammigen Zustand, den das Kiffen auslöst mit spirituellen Erfahrungen, doch das ist weit gefehlt, es macht dich einfach stumpf und gibt dir etwas Einbildung oben drauf.

Mit den hier angeführten Punkten dürfte zur Genüge geklärt sein, dass du dich selbst mit der Kifferei behinderst, falls deine Gedanken gegen das hier angeführte rebellieren, beobachte sie mal etwas genauer und frag dich, welches Ziel sie haben. Richtig, sie wollen dich wieder in die Gewohnheit drängen. Um sie zu überwinden gibt es eine einfache Lösung:

Entscheide dich hier und jetzt bewusst dafür, mit dem Kiffen auzuhören,

oder hör auf, diesen Artikel zu lesen!

All die hilfreichen Tipps, welche nun folgen, können dir erst nutzen, wenn du dein Laster als auch solches erkennst und du wirklich aufhören willst.

 

Zeit für effektive Lösungen:

Da du noch immer weiterliest: herzlichen Glückwunsch, du hast den wichtigsten Schritt bereits getan: Du hast die Entscheidung dazu getroffen, dich von dieser Last zu befreien!
Nun geht es darum, dein Leben an diese Entscheidung anzupassen.

1.) Aktivität!

Gerade in der Anfangsphase ist es immens wichtig, sich zu beschäftigen, denn die Gewohnheit des Kiffens lebt von Inaktivität. Anders gesagt, so lange du auf der Couch liegst, wirst du auf keine besseren Ideen kommen, als einen Joint zu rauchen. Deshalb leg einfach los!

2.) Wenn dir Emotionen hochkommen, bleib cool!

Über einen längeren Zeitraum hinweg zu kiffen sorgt dafür, dass sich Emotionen in dir aufstauen. In den ersten nüchternen Wochen können sich diese recht spontan entladen. Das beste was du in diesen Fällen machen kannst und generell immer, wenn deine Emotionen damit drohen, dich zu überwältigen ist, sie einfach zu beobachten. Emotionen sind bloß eine Reaktion auf äußere Umstände, welche deine Wahrnehmung einfärben. Lass dich von ihnen nicht in deine Gewohnheiten zurück treiben, beobachte sie einfach. Du wirst dabei zusehen können, wie sie sich auflösen.

3.) Kläre dein soziales Umfeld!

Dein neuer Liefstyle mag bereits gut funktionieren, so lange du für dich, oder unter Menschen bist, welche auch nicht kiffen, doch sobald du dich in den Dunstkreisen bewegst, ist deine Entschlossenheit gefragt. Kommuniziere deine Entscheidung klar und deutlich. Sollten deine kiffenden Freunde es nicht akzeptieren können und dich überreden wollen mitzurauchen, ist es die bessere Entscheidung, Abstand zu ihnen zu gewinnen. Merk dir eines: Du bist alleine besser dran, als wenn du unter Menschen bist, die dich runter ziehen wollen.

4.) Versuche dich in Yoga und Meditation!

Welcher Kiffer schwärmt nicht von seinen ersten Erfahrungen? Die Gute alte Zeit, als die Wirkung dich noch in andere Dimensionen geschossen hat… Vergiss das!  Der Grund, dass du mit einem Hauch Nostalgie auf diese Zeit zurück blickst ist, der einfache Fakt, dass es schön für dich war, etwas anderes Wahrzunehmen als das, was der Alltag so mit sich bringt. Das mag anfangs recht gut funktioniert haben, doch du weißt selbst, wo es dich hingeführt hat und warum du aufhören willst.

Es ist an der Zeit, wirklich effektive Methoden kennen zu lernen, um deine Wahrnehmung zu erweitern!

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Deine Zukunft nach dem Aufhören:

Mal angenommen, du stehst zu dir selbst und befolgst diese Punkte für 3 Monate und reflektierst dann über diese Entscheidung und wie dein Leben sich geändert hat, seitdem du das Kiffen aufgegeben hast.
Du wirst Folgendes feststellen:

  • Du bist nüchtern nicht mehr so leicht reizbar, wie früher, wenn mal kein Gras da war.
  • Es fällt dir um ein vielfaches leichter mit den Aufgaben, die dein Leben mit sich bringt umzugehen.
  • Du hast eine klarere Vorstellung davon, wo du mit deinem Leben hin willst und hast auch den Antrieb, dich in die Richtung deiner Ziele zu bewegen.
  • Du findest dich durch regelmäßiges Yoga und Meditation in einer Ausgeglichenheit und erweiterten Wahrnehmung wieder, welche du dir in deiner Vergangenheit als Kiffer nicht mal ansatzweise vorstellen konntest.

Somit sollte alles gesagt sein, der Weg, wie du erfolgreich aufhören kannst ist aufgezeigt, nun liegt es bei dir ihn zu gehen. Solltest du noch weitere Fragen haben, kannst du mir gerne eine E-Mail zukommen lassen, es ist mir eine Freude, helfen zu dürfen.

Hinterlasse einen Kommentar mit deinen Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema. Falls dir dieser Beitrag gefallen hat, werde Facebook-Fan von BewussteWelt, um über weitere Beiträge auf dem Laufenden gehalten zu werden!

Alles Gute weiterhin und bis zum nächsten Mal!

Bilderquellen:
WP1_6893 by David Gach, Lizenz: CC BY 2.0 (Thumbnail)
Jump! by Michael Saechang, Lizenz: CC BY-SA 2.0

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