Glaubensgemeinschaften sind bald Vergangenheit!

Die großen Glaubensgemeinschaften werden in den nächsten Generationen mehr und mehr an Bedeutung verlieren. In diesem Artikel erfährst du, woran es liegt, dass Glaubensgemeinschaften immer weniger Menschen erreichen und warum der direkte spirituelle Prozess an ihre Stelle treten wird.

Das Hauptproblem der Glaubensgemeinschaften

Ganz ohne Frage, die Glaubensgemeinschaften dieser Welt, ob christliche, jüdische, islamische, hinduistische oder welche auch immer waren den Menschen oft in Fragen von Ethik und Moral behilflich, doch gleichzeitig haben sie oft auch genau das Gegenteil bewirkt.

In der Geschichte lassen sich unzählige Beispiele dafür finden, wie der Glaube Menschen in den Fanatismus führte. Man kann es heute noch so oft in der Welt beobachten, wie Menschen sich gegenseitig misstrauen, bloß weil sie verschiedenen Glaubensgemeinschaften angehören. (Hierzu kann ich den Artikel “Nicht gläubig – Die Sackgassen Theismus und Atheismus” empfehlen.)

Diese Form der Aufspaltung der menschlichen Gesellschaft wird in der näheren Zukunft von der Bildfläche verschwinden.

 

Woher kommen Religionen eigentlich?

Die verschiedenen Glaubensgemeinschaften existieren dem Grund heraus, dass Erfahrungen aus dem spirituellen Prozess niedergeschrieben wurden. Um diese Schriften herum formten sich die Institutionen.

Das ist auch der Punkt, an dem die Probleme entstehen. Menschen, welche keinen persönlichen Zugang zu den Wahrnehmungsebenen, aus welchen heraus diese Schriften entstanden sind haben, lesen diese und setzen diese angelesenen Informationen mit direkter Erfahrung gleich.

Über Generationen hinweg kommt es so weit, dass selbst hochrangige Vertreter der Glaubensgemeinschaften keine persönliche Erfahrung des spirituellen Prozesses mehr aufweisen können und nur noch nach geschriebenen Worten handeln.

An diesem Punkt ist der eigentliche Inhalt der Schriften bereits verloren gegangen, doch die Autorität der Institutionen ist bereits etabliert.

Genau dieses Gerüst des auswendig Lernens ist es, was immer mehr zu bröckeln beginnt.

 

Bewusstsein > Moral

Die größte Schwachstelle der Weltreligionen ist, dass sie niedergeschriebene, angeblich von Gott persönlich stammende moralische Richtlinien an die Menschen weitergeben. Ein Mensch kann diese auswendig lernen und sich unter der Furcht von Strafen, seien es Gefängnis, oder die Hölle selbst daran halten.

Doch ist das wirklich ein erstrebenswertes Ziel? Genau aus diesem blinden Gehorsam entsteht auch der Fanatismus, denn sobald man irgendwo in diese angeblichen Worten Gottes einen Aufruf zur Gewalt gegen Andersdenkende hineininterpretieren kann, wird dieser genauso blind befolgt, wie die moralischen Vorgaben.

Diese Form der regelkonformen Verhaltens ist der Grund dafür, dass die Menschheit in ihrer Entwicklung stillsteht. Mal angenommen ein Mensch wächst ohne Kontakt zu irgendwelchen religiösen Schriften auf und dafür mit Fokus auf die Kultivierung seines eigenen Bewusstseins.

Wird ein Mensch, der durch seine eigene Erfahrung in seinem gegenüber das gleiche Leben erkennt, wie es in ihm wirkt Gewalt anwenden? Wohl eher nicht.

Für ein einigermaßen kultiviertes Bewusstsein sind moralische Unterweisungen nicht notwendig.

 

Glaubensgemeinschaften

Der ursprüngliche spirituelle Prozess

Der Prozess der inneren Transformation ist der Grund dafür, dass die Religionen nach und nach an Bedeutung verlieren. Wer ist schon daran interessiert, sich von Theoretikern eine Meinung über tote Worte aufzwängen zu lassen, wenn die Möglichkeit zur Verfügung steht, selbst jene Erfahrungen zu machen, welche in den Schriften beschrieben werden?

Diese Erfahrungswerte sind in jedem Mensch als Potential vorhanden. Die Frage ist, wie man Zugang zu diesen Wahrnehmungsebenen findet.

 

Praxis > Theorie

Um wirklich Zugang zu den Erfahrungsebenen des spirituellen Prozesses zu finden reicht es nicht aus Texte zu lesen. Diese Texte können zwar emotionale Reaktionen auslösen, doch diese Emotionen verpuffen genau so schnell wieder, wie sie gekommen sind.

Nachhaltige Erfahrungen entstehen aus den richtigen Handlungen. Wenn man den Prozessen folgt, welche die Wissenschaft des Yoga vorgibt und dadurch sein System ausrichtet, stellt sich die Frage nach Schriftwissen je nach Fortschritt des Prozesses immer weniger, da man durch die stetig anwachsende Klarheit immer weniger, darauf angewiesen ist, sich Informationen vorkauen zu lassen.

 

Zusammenfassung

Yoga und ähnliche Praktiken befinden sich auf einem Vormarsch wie selten zuvor. Über 2 Milliarden Menschen praktizieren bereits und es werden täglich mehr. Dieser direkte Zugang zur Spiritualität sorgt dafür, dass religiöse Institutionen immer mehr an Bedeutung verlieren.

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Jeder Mensch trägt in sich das Potential, unbegrenzte Freude und Zufriedenheit zu erfahren, worauf wartest du noch? Beginne noch heute deinen Weg dort hin!

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Bilderquellen:
Church by Bit Boy, Lizenz: CC BY 2.0 (Thumbnail)
Church by Cevin Talec, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Meditation by Moyan Brenn, Lizenz: CC BY 2.0

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