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Genügsamkeit: von Bedeutung für dein Leben und die Welt

Eines steht fest: die Bedeutung von Genügsamkeit wird von vielen unterschätzt. Die Zeit in der wir leben bietet viele Möglichkeiten und Komfort, wie es ihn in der Geschichte nie zuvor gegeben hat, doch kann sich unsere Generation als die Glücklichste bezeichnen? Warum es bisher noch niemand geschafft hat, sich Glück zu kaufen und welche Bedeutung Genügsamkeit für wahre Freude hat, erfährst du hier.

 

Ein verkanntes Paradies

Um die Situation des europäischen Durchschnittsbürgers mal grob zu umreißen:

Das Überleben ist für die meisten Menschen hier so gut gesichert, wie es nur möglich sein kann und es ist denkbar einfach für seine Grundbedürfnisse zu sorgen.

Eigentlich sollten wir hier auf dem Kontinent der Glückseligkeit leben, wenn da nicht eine Sache wäre, welcher von so vielen eine viel zu große Bedeutung angerechnet wird: die Idee, dass wir mehr als unsere Grundbedürfnisse von der Welt benötigen, um zufrieden sein zu dürfen.

Diese Idee wurde in der näheren Geschichte von Generation zu Generation weitergeben, von den Medien bestärkt und von wirtschaftlichen Interessenträgern gefördert.

 

Diese Idee hinterlässt ihre Spuren!

Das Resultat davon kann man heute allzu oft sehen: Menschen, welche ihr Leben abgegeben haben, indem sie sich in Jobs zwängen, welche sie nicht erfüllen, kämpfen sich Tag für Tag ab.

Nach Feierabend halten sie sich durch Konsum in verschiedensten Formen, seien es Medien, Drogen, Einkaufen oder Sex davon ab, mal wirklich Bilanz zu ziehen und darüber zu reflektieren, ob sie durch dieses Verhaltensmuster in den letzten Jahren oder oft sogar Jahrzehnten in irgendeiner Form glücklicher geworden sind. In den Momenten, wo sich eine Sinnkrise nähern würde, folgt der Griff zu Zigarette oder zur Geldbörse, um die innere Stimme noch ein weiteres mal mundtot zu machen, wenn auch nur für eine kurze Zeit.

 

Wie Krüppel in goldenen Rollstühlen

Durch monotone Bewegungsabläufe, mangelnde Bewegung, oder Überlastung des Körpers kommt es immer wieder dazu, dass Menschen, bereits lange vor der ersehnten Rente reif fürs Grab sind. Eine mangelhafte Ernährung und ein gestörter innerer Rhythmus, wie er durch Überarbeitung und Schichtarbeit zustande kommt, sind auch von Bedeutung für den Verfall.

Hier stellt sich eine Frage: Wozu das ganze Leid? Menschen geben die Grundlage ihrer Lebensqualität auf, um sich Autos, teure Kleidung und all das andere Zeug zu kaufen, welches sie bei Nachbarn, Freunden und Bekannten gesehen haben, nur wenn möglich um noch eine Spur teurer und exklusiver.

 

Die Bedeutung des  „Wer ist der bessere?”-Syndroms

Um sich gegenüber der negativen Eindrücke, welche durch das Anhäufen von Besitz verdrängt werden noch besser blind stellen zu können, wird zur Ablenkung von der eigenen inneren Verfassung ein oft kommentarloser Wettkampf darüber gestartet, wer um sich herum mehr angehäuft hat.

Dadurch kann über die Jahre einiges an Unrat zusammen kommen kann, doch ist noch das geringste Übel daran: Der Raubbau an der Umwelt wird noch und nöcher angekurbelt, Kriege werden geführt, um die nötigen Ressourcen bereit zu stellen, welche dieses groteske Schauspiel verschlingt und Menschen, die zusammen ein Paradies aus dieser Welt machen könnten, sehen sich als Kontrahenten, im oft unbewussten Kampf darum, wessen Besitz am meisten Neid erzeugen kann.

 

Wie Denken zu Leiden wurde

Der menschliche Geist ist das feinste Werkzeug, welches im uns bekannten Teil der Existenz verfügbar ist, er hat ungeahnte kreative Fähigkeiten und die Möglichkeit, Pläne zu schmieden, um absolut alles Vorstellbare zu erschaffen.

Doch wofür wird er neben den arbeitsbedingten Prozessen die meiste Zeit genutzt? Wollen!

Ich will dieses, ich will jenes, bekomme ich dieses oder jenes nicht, erzeuge ich mir Leid, bekomme ich es, begnüge ich mich kurz damit und will schon das Nächste.

Es gibt Menschen, welche diesem Verhaltensmuster so stark verfallen, dass sie nicht einmal mehr in Ruhe sterben können, weil sie selbst im hohen Alter den Rachen noch nicht voll genug bekommen haben.

Das ist genau die Einstellung, welche sie von der letzten Generation erlernt haben, von ihrem Umfeld bestätigt bekamen und ihren Kindern weitergegeben haben!

Doch wo ist der Ausweg aus der Misere?

 

Zeit für Genügsamkeit: Weniger ist mehr!

Die Lösung für dieses Trauerspiel ist ungewöhnlich einfach: Genügsamkeit üben!

„Zufriedenheit wird nicht dadurch erreicht, mehr zu besitzen, sondern weniger zu wollen.”

Was wenn du einfach damit aufhörst, dem Impuls nachzulaufen, dir alles zu nehmen, was dir in den Sinn kommt? Wird es dir wirklich an etwas fehlen, oder ist es bloß der Fakt, dass du dich noch immer mit jenen vergleichst, die sich in der Tretmühle zu Tode strampeln, welcher dich denken lässt, du verpasst etwas, wenn du deine Genügsamkeit kultivierst, anstelle des Glaubens daran, dass du dir jedes Jahr ein neues Handy kaufen musst?

Ein Lichtblick mit Bedeutung für dein Leben

Auch wenn es im ersten Moment schwer scheint und du mit dem Chaos in dir, welches über die Jahre des Gierlaufens hinweg entstanden ist, noch nicht wirklich umgehen kannst, wirst du bemerken, dass ein gewisser innerer Abstand vom „ich will“- Impuls von großer Bedeutung ist, um dir die Möglichkeit zu geben, nach und nach für Ordnung zu sorgen.

Fragen wie:„muss ich wirklich in einem Job sitzen, der mich quält? Oder: „für wen rauche ich eigentlich, für mich, oder meinen Chef?“ werden an der Tagesordnung stehen. Sobald die aus der Gier erzeugte Lebenssituation angepasst wird, (z. B.: ein angenehmerer Job angenommen wird, das Rauchen aufgegeben wird, oder mal der „verrückten“ Idee gefolgt wird, den nächsten Urlaub in der Natur zu verbringen, anstatt irgendwo möglichst exklusiv hin zu fliegen, um sich ein möglichst großes Trostpflaster aufzukleben.) werden sich diese Gedanken von ganz alleine verändern, denn sie leben von der oft gierbedingten inneren Anspannung.

Mit der Zeit wirst du bemerken, dass Fragen wie: „Was kann ich tun, um meine Lebensqualität zu verbessern? Wie kann ich mich wirklich nützlich machen? Welche Träume möchte ich mir verwirklichen?“ in einer bisher unbekannten Tiefe beginnen, in deinem geistigen Umfeld zu Tage zu treten.

Willkommen im echten Leben!

Das ist der Moment, in dem sich deine Wertvorstellungen in Richtung deiner Existenz als freies Lebewesen zu verschieben beginnen. Nach und nach wirst du immer mehr Möglichkeiten finden, wie du abseits vom gierbedingten dem Geld hinterher stolpern eine Zufriedenheit in dein Leben bringen kannst, welche du dir so oder so niemals kaufen könntest.

 

Gemeinschaft ohne Gier!

Mit der Zeit werden deine Freunde und Bekannten, welche sich vielleicht anfangs noch darüber Lustig gemacht haben, dass du nicht mehr in den eingeprägten Bahnen läufst, bemerken, dass es Sinn zu haben scheint, was du da anstellst. Sollten sie es nicht, werden sie sich von ganz alleine abwenden, doch keine Sorge, es gibt genug Menschen, welche sich bereits auf dem Weg befinden und du wirst zur gegebenen Zeit die richtigen Begleiter finden.

Menschen, welche dich darin unterstützen, das Beste aus dir selbst und der Welt um dich herum zu machen, denn sobald die Frage „Was will ich gerade?“ weniger wird, nimmt die Frage „Was kann ich beitragen?“ von ganz alleine zu. So wirst du eine Möglichkeit finden, dich auf eine wirklich nützliche Weise einzubringen, welche für dich und deine Mitmenschen von Bedeutung ist, währen dein Leben von Tag zu Tag erfüllender wird.

 

Mutter Natur wird sich bedanken!

Eines steht außer Frage: Mit der Zeit werden immer mehr Menschen bemerken, dass es erst durch Genügsamkeit wirklich möglich wird, das eigene Leben zum positiven zu verändern. Auch die Wirtschaft wird sich dem verändertem Konsumverhalten anpassen müssen und wird im Zuge dessen endlich zu dem Werkzeug, das sie eigentlich immer schon sein sollte, anstatt einfach nur nach und nach unser gemeinsames Zuhause zu vertilgen.

Auch ist es von Bedeutung, dass ein durch Genügsamkeit gestärkter Mensch nicht darauf angewiesen ist, alles Mögliche an Importwaren für sich zu beanspruchen, was im Endeffekt regionale und nachhaltige Wirtschaftskreisläufe stärken kann. So kann nun auch der Konsum, auf eine bewusste Art eingesetzt, für die Transformation des eigenen Umfelds genutzt werden.

 

Wie du deine Zufriedenheit durch Genügsamkeit erhöhen kannst:

Nach dem hier angeführten Vergleich zwischen dem Leid des unkontrollierten Wollens und den großartigen Vorteilen, welche ein genügsamer Lebensstil mit sich bringt, stellt sich natürlich die Frage, wie man am besten dort hin gelangt. Die Wege dort hin sind individuell, wie der Lebensinhalt jedes Einzelnen. Hier ein paar Ansätze, wie du dein Leben mit der Hilfe von Genügsamkeit im wahrsten Sinne des Wortes leichter machen kannst:

  • Entschlacke deine Wohnung! Gib die Sachen, die du nicht wirklich benötigst zu Sozialmärkten. Viele Menschen würden sich über das freuen, was bei dir bloß in der Gegend herumliegt. (Du kannst die Sachen auch verkaufen, wenn du das lieber tun möchtest.)
  • Steig von übersüßten Getränken auf Wasser und Fruchtsäfte um!
  • Gestalte deine Ernährung simpler! (Trenne dich zum Beispiel vom Fleischkonsum.)
  • Gehe spazieren, anstatt mit dem Auto Runden zu drehen, falls deine Lebenssituation es zulässt, kannst du auch darüber nachdenken, dein Auto ganz loszuwerden, denn in gewissen Situationen können die erhöhten Fixkosten mit ein Grund sein, an einem undankbaren Job festzuhalten.
  • Lass den Fernseher mal ausgeschaltet, oder werde auch ihn ganz los!
  • Falls du dazu neigst, zu sehr Gesellschaft zu suchen, verbringe mal ein Wochenende für dich!
  • Falls du dich in einem Moment erwischt, wo du meinst, dir etwas, was gar nicht notwendig ist, unbedingt kaufen zu müssen, halte dich bewusst zurück und beobachte deine inneren Reaktionen, du wirst daraus einiges über dich lernen können.
  • Yoga und Meditation können dir dabei helfen, deine Impulse besser unter Kontrolle zu halten. (generell kann Spiritualität dazu betragen, dass du weniger benötigst, um zufrieden zu sein, mehr zu diesem Thema im Artikel: Definition von Spiritualität: der wahre Sinn hinter dem Wort.)

Wenn du in die Welt hinaus blickst, mag es sein, dass die Anhaltspunkte dafür, dass sich ein großer Wandel tut, noch überschaubar sind, doch das kann auch an dem Milieu liegen, in dem du dich momentan bewegst. Vor allem ist hier auch anzumerken, dass Genügsamkeit in erster Linie ein innerer Prozess ist und die Auswirkungen davon manchmal etwas länger benötigen, um ihre Früchte zu zeigen, doch früher oder später werden sie ohne Zweifel zu Tage treten.

Worauf wartest du noch? Fange noch heute damit an, dein Leben zu entschlacken und dadurch deine Lebensqualität zu erhöhen!

Bilderquellen:
Herbst – Berchtesgadener Land – Fall by Heinrich Plum, Lizenz: CC BY-ND 2.0 (Thumbnail)

Wanna hang out? by Saïda, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Sunrise by uditha wickramanayaka, Lizenz: CC BY 2.0

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