Freiheit ist in Wirklichkeit immer da: So erkennst du sie!

Über kaum ein Wort gibt es so viele Konzepte, wie über Freiheit. Doch was ist Freiheit eigentlich? In diesem Beitrag erfährst du mehr über die verschiedenen Ideen, welche Menschen von der Freiheit haben. Außerdem erfährst du, warum viele dieser Ideen eher binden, als zu befreien und wie du wahre Freiheit finden kannst.

 

Ziel eines jeden Menschen

Eines steht außer Frage: Sobald der Mensch Abstand von dem übertriebenen Bedürfnis nach Sicherheit gefunden hat, fängt der Drang nach Freiheit an, zu rufen.

Dieser Drang danach, seine Fesseln zu durchbrechen ist das, was den Menschen über seine Grenzen hinauswachsen lässt!

Ein Mensch kann durch dieses Verlangen unzählige Abenteuer in der Welt erleben. Mehr, als sich in einer Lebensspanne unterbringen lassen. Jedoch kann dieser Wunsch auch wirklich negative Auswirkungen haben.

Wenn die Vorstellungen davon, was es bedeutet, frei zu sein, zu verzerrt sind, kommen Menschen auf die absurdesten Ideen. Leben sie diese Ideen aus, schaden sie oft nicht nur sich selbst, auch anderen.

 

Konzepte über Freiheit

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und aus dieser Heraus ergeben sich verschiedene Ideen darüber, wie Freiheit aussehen soll.

Hier einige Beispiele, welche Vorstellungen man sich so über sie zurechtlegen kann:

  1. Die Freiheit, zu besitzen: Für manche Menschen bedeutet Freiheit, sich neuen Besitz anzueignen.
  2. Tun und lassen, was man möchte: Andere wiederum meinen, dass sie Freiheit erreicht haben, wenn sie ihren Impulsen uneingeschränkt hinterherlaufen können.
  3. Gedanken sind frei: Eine weitere Idee, welche über die Freiheit existiert ist, dass Gedanken frei sind, weil anscheinend niemand anderes kontrollieren kann, wie man denkt.

Diese Ideen darüber wie man frei ist, mögen alle innerhalb eines bestimmten Rahmens funktionieren, doch jenseits davon haben sie wenig mit wahrer Freiheit zu tun.

 

Warum diese Konzepte in Wahrheit Fesseln sind

Bei allem Respekt vor den Menschen, die die eben genannten Ideen mit Freiheit gleichsetzen:

Diese Ideen sind schlicht und ergreifend Unsinn!

  • Fangen wir mal bei Nummer 1 an: Wenn du dich davon abhängig machst, zu erhalten, was du möchtest, um glücklich zu sein, befindest du dich in tiefster Abhängigkeit! Zufrieden wirst man nicht, indem man mehr von dem erhält was man will, sondern dadurch, weniger zu wollen!
  • Zu Nummer 2: Dieser Punkt ist der, auf den viele Freiheitssucher hereinfallen. Die Idee, dass man irgendeine Handlung begehen können muss, um frei zu sein ist ein Irrtum. Was soll das für eine Freiheit sein, die sich dadurch zerstören lässt, dass man nicht jeden Blödsinn ausleben kann, der einen in den Sinn kommt? Wahre Freiheit ist auch unabhängig von Handlungen!
  • Nummer 3: Ich mach es kurz und bündig. Wir sind uns sicher einig, dass sich Freiheit und Grenzen nicht vertragen. Nun versuche einfach mal, einen grenzenlosen Gedanken zu formulieren. So etwas ist nicht möglich. Gedanken sind in ihrer Beschaffenheit immer begrenzt, also keine geeignete Grundlage für etwas grenzenloses.

 

Wahre Freiheit erkennen

Wo nun klargestellt worden ist, dass die zuvor genannten Ideen keine wirkliche Substanz haben, stellt sich die Frage, was es wirklich bedeutet, frei zu sein.

Fangen wir am besten so an:

Wahre Freiheit zeichnet sich dadurch aus, dass sie nicht eingesperrt/eingegrenzt werden kann!

Was auch immer dir also in der Welt passieren mag, wenn du wahre Freiheit erreicht hast machen Situationen keinen grundlegenden Unterschied mehr für dein Befinden.

Alleine durch diesen Punkt kann die wahre Freiheit nichts mit deiner äußeren Umgebung, oder mit deinen Handlungen zu tun haben.

Wenn die Freiheit nichts ist, was um dich herum passiert, oder was du tust, muss sie also in dir zu finden sein!

Wie wir vorhin klargestellt haben, sind Gedanken in ihrer Beschaffenheit begrenzt, aus diesem Grund sind sie nicht das passende Werkzeug, um etwas grenzenloses zu erfahren.

Doch was bleibt übrig, wenn wir Besitz, Handlungen und Gedanken als Quellen unserer Freiheit ausschließen können?

 

Die Freiheit des Beobachters

Alles bisher beschriebene zeichnet sich vor allem durch eines aus: es verändert sich:

  • An einem Tag besitzt du etwas, am nächsten Tag ist es weg.
  • An einem Tag hast du die Möglichkeit etwas zu tun, am nächsten Tag gibt es die Möglichkeit nicht mehr.
  • Auch deine Gedanken sind an einem Tag so und am nächsten wieder anders.

Zu erwarten in diesen veränderlichen Formen beständige Freiheit zu finden ist eine Erwartung, die früher oder später enttäuscht werden muss!

Wenn die Freiheit nicht in den veränderlichen Formen der Welt und deinen Gedanken darüber zu finden ist, bleibt nur ein Ort übrig an dem sie gefunden werden kann:

In der neutralen Rolle des Beobachters!

Diese Position in uns unterliegt nicht dem ewigen kommen und Vergehen, welches die Formen mitbringen, sondern ist frei davon.

Bleibst du mit deinem Fokus in der Rolle des Beobachters, kann in und um dich passieren was möchte, nichts davon kann dir etwas anhaben. Dieser endlosen Neutralität sind keine Grenzen gesetzt.

Mache dir bewusst, dass du alles, was deine Sinne Wahrnehmen und deine Gedanken ausdrücken von dir beobachtet werden kann!

Hast du erstmal Übung darin, befindest du dich in dir in einer Position, die von nichts mehr erschüttert werden kann. Darin findest du eine Freiheit, welche dir von nichts und niemanden mehr genommen werden kann.

Doch zu lernen, die Beobachterrolle einzunehmen ist erst der Anfang!

 

Wer ist es, der da beobachtet?

Sobald du mal einigermaßen im Beobachten etabliert bist, wirst du bemerken, dass zwischen dir und dem, was du beobachtest ein Unterschied besteht.

Das bedeutet, dass du nichts von alldem bist, was du wahrnehmen kannst!

Doch was ist dieser Beobachter dann? Mit dieser Frage bewegst du dich in die Richtung der wahren Selbsterkenntnis!

Wenn du dir diese Frage intensiv genug stellst, gelangst du früher oder später zu der Erkenntnis dessen, was da Beobachtet. Das, was du dort finden kannst, ist dein ursprüngliches Selbst, welches frei von jeglicher Begrenzung ist.

Dort ist die absolute Freiheit zu finden, nach der ein jeder Mensch auf die eine oder andere Art und Weise strebt!

 

Methoden, um der inneren Freiheit näher zu kommen

Es gibt verschiedene Ansätze, wie man sich effektiver in der Beobachterrolle etablieren kann.

Eine davon ist, seine Vergangenheit mit Hilfe der Liebe aufzuarbeiten. Sobald die Last aus der Vergangenheit, welche du mit dir trägst weniger geworden ist, wird es dir leichter fallen, mit deiner Wahrnehmung in der Beobachterrolle zu bleiben.

Eine weitere wirklich effektive Methode, um deine Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen ist Yoga und Meditation. Falls du bisher noch keinen Kontakt damit hattest, kann ich dir die 5 Tibeter für einen guten Start empfehlen.

Langfristig wird hier auf BewussteWelt.de ein Online Yogakurs entstehen, der dir dabei helfen wird, dein System auszurichten und dich schrittweise näher an deine innere Grenzenlosigkeit heranführt. Trag dich in den Newsletter ein, dann halte ich dich darüber auf dem Laufenden!

Außerdem erhältst du als Willkommensgeschenk eine effektive und anfängertaugliche Meditationsanleitung.

Wahre Freiheit kann weder in der Welt, noch in den Gedanken gefunden werden. Wollen wir dieses Ziel des menschlichen Daseins erreichen, dann ist unsere Aufgabe, uns nach innen zu wenden.

Nur dort kann die Quelle der ewigen Freiheit gefunden werden. Mach dich am besten noch heute auf die Suche danach!

Bilderquellen:
Freedom by Josef Gruning, Lizenz: CC BY-SA 2.0 (Thumbnail)
Free! by Ly Thien Hoang (Lee), Lizenz: CC BY 2.0

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