x

Hi, ich bin der

BewussteWelt Community Button

- dein Tor zur spirituellen Gemeinschaft von BewussteWelt.de.

Klick mich, um mehr zu erfahren!

Die 3 Gunas: Die grundlegenden Erscheinungsweisen unserer Schöpfung

Die 3 Gunas sind die grundlegende Ausdrucksweise der Schöpfung. Erst durch ihr Spiel kann die Welt der Formen existieren. Das Wissen über ihre Beschaffenheit ist eine wichtige Grundlage für die spirituelle Entwicklung. In diesem Beitrag erfährst du, was es mit den 3 Gunas auf sich hat und wie sie sich ausdrücken. Außerdem erfährst du, wie sie zu deinem spirituellen Prozess beitragen können.

 

Die 3 Ureigenschaften

Was auch immer in der Welt passiert ist letztendlich ein Zusammenspiel von 3 grundlegenden Ausdrucksweisen, welche dem Leben zur Verfügung stehen.

Jegliche Formen, Charakterzüge und Situationen entstehen durch das Wechselspiel der 3 Gunas!

Hast du einmal durchschaut, wie ihr Spiel funktioniert, kennst du die grundlegenden Spielregeln des Universums.

 

Der Ursprung unserer Gebundenheit

In dem Moment, wo die persönliche Seele mit den 3 Gunas in Kontakt kommt, ist die Ursache für die Gebundenheit an das Leben in den Formen geschaffen.

Dieser Umstand ist letztendlich auch der Grund dafür, dass die Seele von Geburt zu Geburt wandelt!

Welche Form dabei angenommen wird, steht damit in Verbindung, welche der 3 Erscheinungsweisen im letzten Leben überwogen hat.

Möchte man sein wahres Selbst erkennen und den Kreislauf aus Geburt und Tod überwinden, ist es ein wichtiger Schritt, zwischen den 3 Erscheinungsweisen unterscheiden zu lernen!

Generell besteht jede Form in der Existenz aus einem Zusammenspiel dieser 3 grundlegenden Eigenschaften, welche auf materieller, emotionaler, geistiger und energetischer Ebene zum Ausdruck kommen.

Hier eine Beschreibung der 3 Ureigenschaften unserer Existenz zusammen mit einigen Beispielen für ihre Ausdrucksweise:

 

  • Tamas – ultimative Trägheit

Tamas ist die Grundlage dafür, dass unser Körper existieren kann. Ohne die Trägheit und Schwere dieser Erscheinungsweise wäre keine physische Form möglich!

Die ersten 9 Monate nach unserer Zeugung befinden wir uns durchgehend im Tamas. Wir liegen einfach nur herum, wärend unser Körper langsam heranwächst.

Auch danach begegnet uns das Tamas weiterhin jeden Tag, denn der Schlaf ist auch eine Ausdrucksweise davon. In diesem Rahmen hat das Tamas seine Daseinsberechtigung.

Wenn es jedoch überhand nimmt, kann es schnell fatale Auswirkungen auf unser Leben haben!

Der Einfluss des Tamas drückt sich durch Ignoranz, Faulheit, Verrücktheit und Hilflosigkeit aus. So kommt es dazu, dass Menschen, die unter dem Einfluss des Tamas stehen beginnen, Unwissen für Wissen zu halten und Wissen für Unwissen!

Sie überfressen sich regelmäßig mit schädlicher Nahrung, rauchen, schlafen viel zu viel und neigen dazu, im Zweifelsfall verletzend zu werden. Auch im Lebensraum von Menschen, in denen das träge der 3 Gunas dominiert, kommt es durch Verwahrlosung zum Ausdruck. Unverhältnismäßiges Horten von Besitz ist ebenfalls eine Ausdrucksweise des Tamas.

Auch unsere Gewohnheiten werden im Tamas geformt, was wiederum ein gewisses Potential für unsere Entwicklung bieten kann.

 

  • Rajas – pure Leidenschaft

Rajas ist die Essenz von Aktivität und stellt die Grundlage unseres Tatendranges dar.

Das 2. der 3 Gunas beginnt zu wirken, sobald wir in diese Welt geboren sind. Ab dem Moment, wo wir unseren ersten Atemzug nehmen, existiert das Verlanden danach, zu handeln.

An und für sich stellt das kein Problem dar, so lange unsere Handlungen auf der richtigen Grundlage basieren.

Wenn das Rajas in uns jedoch Überhand nimmt, beginnt es, uns Leiden zu erschaffen!

Es zeichnet sich vor allem durch die Idee aus, dass wir etwas aus der Welt benötigen, um zufrieden zu sein. So kommt es, dass Menschen unter dem Einfluss des Rajas unentwegt nach den verschiedensten Dingen und Erlebnissen streben.

Durch diese Rastlosigkeit erreichen sie des Öfteren eine Menge an Erfolg in der Welt, doch dieser hat seinen Preis. Letztendlich es eine Spielregel der förmlichen Welt, dass alles geschaffene irgendwann auch wieder vergeht.

Spätestens mit diesem Vergehen beginnt sich aus dem, was kurzfristig wie Glück aussah, Leid zu entwickeln. Jedoch hat ein Mensch, der vom Rajas dominiert wird, bereits bevor es so weit kommt, keine wirkliche Möglichkeit, zufrieden zu sein.

Auch seine Gedanken sind unruhig und springen von einem Punkt zum anderen. Die Idee, dass es etwas gibt, das passieren muss, damit er zufrieden ist, befällt ihn immerzu.

Dies erkennt man auch an seiner Lebensweise: Sein Lebensraum ist übertrieben perfekt gestaltet und seine Speisen, welche er hastig verzehrt, müssen möglichst pikant und abwechslungsreich sein. Auch Reisen oder andere Attraktionen müssen regelmäßig passieren, um den Menschen unter dem Einfluss des Rajas bei Laune zu halten. Diskussionen verschiedenster Art sind ebenfalls eine Ausdrucksweise des Rajas.

Wenn diese Erscheinungsweise dominiert, wurde die Aussichtslosigkeit des Tamas bereits überwunden. Jedoch ist ein Leben in dieser übertriebenen Getriebenheit auch kein wirklich erstrebenswertes Dasein!

 

  • Sattva – erhabene Leichtigkeit

Das Sattva ist die Erscheinungsweise, auf welcher unsere Tugend  und unser Wissen basiert.

Wenn ein Mensch unter dem Einfluss des leichtesten der 3 Gunas steht, wird er von grundlegender Zufriedenheit und Wissen begleitet!

So bringt es auch der Einfluss des Sattva mit, dass ein Mensch nichts aus der Welt benötigt, um ihn zu erfüllen, da er in sich bereits zufrieden ist. Diese Zufriedenheit drückt sich auch in seiner Lebensgestaltung aus.

Sein Lebensraum besitzt eine gewisse Ordnung, jedoch artet diese nicht aus, da er sein Wohlbefinden nicht daraus bezieht. Auch die Ernährung in dieser Erscheinungsweise ist mild und einfach, wird jedoch mit viel Dankbarkeit und Wertschätzung aufgenommen.

Generell führt das Sattva zu einer gewissen Genügsamkeit im Leben, da letztendlich nichts mehr für die eigene Zufriedenheit hinzugefügt werden muss.

Im Austausch mit einer Lebensform, in welcher das Sattva dominiert, steht vor allem Wissen auf dem Plan. Tratsch und Anfeindung liegen einem Wesen unter dem Einfluss dieser Erscheinungsweise fern.

 

Das Wechselspiel der 3 Gunas

Generell kommen in jedem Wesen, alle 3 Gunas zum Ausdruck. Wenn man jedoch die zuvor dargelegten Eigenschaften miteinander vergleicht, erkennt man, dass sie sich entgegenwirken.

Aus diesem Grund kann immer nur eine dieser 3 Erscheinungsweisen den Ausdruck dominieren, während die anderen beiden Gunas in den Hintergrund treten!

Das Leben der Formen ist also ein stetiges Wechselspiel zwischen diesen 3 Erscheinungsweisen. Das Ziel der Spiritualität ist jedoch nicht in den Formen zu finden.

 

Jenseits der Erscheinungsweisen

Die folgende Methapher beschreibt die Wirkungsweise der Gunas in Bezug auf die spirituelle Erkenntnis recht anschaulich:

“Die 3 Gunas sind wie Räuber, die dir im Wald auflauern und dich in seine Tiefe verschleppen – Tamas möchte dich umbringen, Rajas raubt dich aus und fesselt dich, Sattva bindet dich los und zeigt dir den Weg nach Hause.”

Wenn man in sich den Entschluss gefasst hat, zu wahrer Selbsterkenntnis zu gelangen, gilt es, sich über das Wechselspiel der Gunas zu erheben.

Um nach Hause, also zu dir selbst zu kommen, gilt es, das Sattva in dir zu erhöhen, Rajas eher gering zu halten und Tamas bis auf das notwendigste zu vermeiden!

Hast du eine solche Transformation durchlaufen, wird es dir leicht fallen, dein ursprüngliches, grenzenloses Selbst zu erkennen!

 

So kannst du die Wirkung der Gunas in dir transformieren

Um dich in Richtung innerer Zufriedenheit uns Selbsterkenntnis zu bewegen, gilt es, vom Tamas über Rajas zum Sattva zu gelangen.

Folgende Methoden können dich dabei unterstützen:

  • Die richtige Ernährung: Wenn du darauf achtest, was du zu dir nimmst, kannst du eine gute Grundlage schaffen, um Tamas und Rajas in deinem System zu mindern. In dem Artikel über spirituelle Ernährung erfährst du, worauf du achten musst, um deine Ernährung diesem Ziel anzugleichen.
  • Kontrolle der Gedanken: Wenn du es schaffst, deine Gedanken zu kontrollieren, kannst du über sie das Wechselspiel der Gunas in dir beeinflussen.
  • Lesen spiritueller Texte: Das Sattva in dir kann auch durch das lesen von zielführenden spirituellen Texten gefördert werden. Das Hauptziel dieser Webseite ist es, das Sattva in dir zu fördern. Speziell Artikel wie “OM – Die wahre Bedeutung und richtige Anwendung des Urlautes” kann ich dir hierfür empfehlen.
  • Spirituelle Praktiken: Yoga und Meditation haben das Ziel, deine Gunas in Richtung Sattva zu transformieren. Falls du bisher noch keine Erfahrung mit Yoga hast, kann ich dir die 5 Tibeter empfehlen. Eine ausgezeichnete Meditationsanleitung erhältst du als Willkommensgeschenk im BewussteWelt Newsletter.

Wenn du diese Ratschläge befolgst, wirst du nach und nach Veränderungen in deinem Wesen bemerken und immer mehr Raum haben, um dich in deinem Inneren zu orientieren.

Übrigens: Für die Zukunft ist geplant, dass auf dieser Seite ein systematischer Yogakurs erscheint, der dir dabei helfen wird, dein Inneres zu transformieren. Trag dich in den Newsletter ein und ich halte dich darüber auf dem Laufenden!

 

Zusammenfassung

Die 3 Gunas sind der Stoff, aus dem unsere Welt besteht.

Wenn du in deinem spirituellen Prozess reifen möchtest, gilt es zuerst, vom Tamas über Rajas zum Sattva zu gelangen!

Von dort aus kannst du zu deinem unveränderlichen, grenzenlosen Wesenskern gelangen, welcher die Quelle der Glückseeligkeit ist!

Auf dass du die innere Stärke besitzen mögest, diesen Weg zu beschreiten!

Bilderquellen:
Trinity by Annie Roi, Lizenz: CC BY 2.0 (Thumbnail)
Dark by Harpal Singh, Lizenz: CC0

Fire by Tirza van Dijk, Lizenz: CC0
Sky by Ryon Hutton, Lizenz: CC0

Lass dich regelmäßig von uns inspirieren!

Lass dich regelmäßig von uns inspirieren!

Trag dich in unseren Newsletter ein, du erhältst regelmäßig Neuigkeiten von Bewusste Welt und eine äußerst effektive geführte Meditation als Willkommensgeschenk!

Du hast dich erfolgreich angemeldet. Du erhältst nun eine Email von uns, bitte bestätige darin deine Emailadresse! Solltest du keine Mail vorfinden, sieh in deinem Spam-Ordner nach.

Pin It on Pinterest

Geteilt
Teilen
Ja Nein